Schüler für Kenias Probleme sensibilisiert - Für die Sternsingeraktion getrommelt

Warendorf - Mit einem Film des Reporters Willi Weitzel, dessen Fernsehsendung „Willi will‘s wissen“ allen Schülern ein Begriff war, sensibilisierten Inge Seelige und Thomas Mundmann, die von Kinobetreiber Willi Cordes unterstützt wurden, die Kinder für die Probleme Kenias und die wichtige Aufgabe der Sternsinger.

Im „Scala“ informierten sich gestern Schüler der Overbergschule und der Josefschule über die Sternsingeraktion 2017. Samuel und Julius, die ihre Trommeln mitgebracht hatten, brachten die Kinder abschließend zum Tanzen.

Für einen guten Zweck, die am 7. und 8. Januar stattfindende Sternsingeraktion der katholischen Kirchengemeinde St. Laurentius, wurde gestern im Kino „Scala“ getrommelt. Zunächst verbal von Inge Seelige und Thomas Mundmann. Am Ende der Info-Veranstaltung auch nonverbal. Durch Julius und Samuel. Mit ihren Trommeln animierten die aus Nigeria stammenden Musiker 65 Kinder des vierten Jahrgangs der Overbergschule und später 145 Josefschüler sogar zum Tanzen.

Alleine im Vorjahr hätten diese an den Haustüren im Land 45 Millionen Euro gesammelt, berichtete Mundmann seinen merklich überraschten Zuhörern. Das Geld komme Projekten in Ländern zugute, in denen große Armut herrsche. Eines dieser Länder, das unter extremem Wassermangel, einer Folge des Klimawandels, leidet, ist Kenia.

Die Probleme der Kenianer beschreibt Willi Weitzel in seinem Film, den er eigens für die unter dem Motto „Gemeinsam für Gottes Schöpfung in Kenia und weltweit“ stehende Sternsingeraktion 2017 drehte. Am Freitag stehen vergleichbare Info-Stunden für die Schüler der Bodelschwingh- und der Laurentiusschule an. Bis Montag (12. Dezember) haben dann alle Kinder Gelegenheit, sich im Pfarrbüro von St. Laurentius anzumelden. Die gelben Einladungszettel mit dem Anmeldeabschnitt erhalten sie in der Schule von ihren Lehrern.