Maria 2.0 - Warendorfer Gemeindemitglieder machen sich auf den Weg.....

Ehren- und Hauptamtliche der Pfarrgemeinde St Laurentius in Warendorf unterstützen die Forderungen der Initiative Maria 2.0.

Mit Wortgottesdiensten vor den Kirchen und anderen sichtbaren Zeichen werden diese Forderungen seit dem letzten Wochenende von der Initiative Maria 2.0 zu dringend notwendigen Veränderungen kirchlicher Strukturen vorgetragen und begründet. Unterstützung erfährt die münsteraner Initiative von kirchlichen Verbänden wie der KFD, KDFB, dem ZDK als auch von sehr vielen unabhängigen Gemeindegruppen. Die bistums-und bundesweiten Aktionen begannen am letzten Wochenende und scheinen einen empfindlichen Nerv bzw. ein großes Verlangen vieler Menschen nach Veränderungen in der katholischen Kirche zu berühren.
Die Hauptforderungen von Maria 2.0 sind:
-    die Aufarbeitung und Aufklärung aller Missbrauchsfälle, und die Bestrafung der Täter unter selbstverständlicher Hinzuziehung weltlicher Gerichte
-    die Aufhebung des Pflichtzölibats,
-    die längst überfällige Gleichberechtigung von Männer und Frauen auch in der katholischen Kirche sowie
-    die Ausrichtung der kirchlichen Sexualmoral an der Lebenswirklichkeit der Menschen.
Die Initiatorinnen von Maria 2.0 sprechen von einer „Graswurzelbewegung“, die nun in Gang gekommen ist und sie sind begeistert davon, wie viele Gruppen sich nun auf den Weg machen, selbst an einer Erneuerung der Kirche mitwirken zu wollen und nicht mehr allein an eine Veränderung von oben glauben.
Auch in Warendorf wollen sich nun Katholiken, Frauen und Männer, engagieren. Dabei geht es in erster Linie nicht um eine Kritik an der Ortsgemeinde, sondern vielmehr um das Ziel einer grundsätzlichen Erneuerung der Kirche als Institution mit den Forderungen der Initiative Maria 2.0.
Am kommenden Wochenende wird deshalb in allen Gottesdiensten der Gemeinde eine Dialogpredigt mit Frauen und Männern zu diesen Themen und ihren eigenen Erfahrungen damit stattfinden. Zudem soll auf den Gesprächsabend hingewiesen werden, der am 27. Juni um 19:30 Uhr im Pfarrsaal von St Josef stattfinden wird. Eingeladen sind Frauen und Männer, die sich für eine Erneuerung der Kirche als Institution interessieren und einsetzen wollen.
 

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