Kfd Gruppen pflegen gemeinsam das Brauchtum der Kräuterweihe

Fleißige Sammlerinnen hatten Sonntag und Montagvormittag ganze Arbeit geleistet. Waren im Vorfeld die Befürchtungen groß nicht genügend Kräuter zu finden, so konnten sich 19 Frauen doch über eine Vielfalt der Kräuter freuen. Neben den gewohnten Kräutern aus Feld und Garten gab es einen bunten Reigen aus Malve, Ringelblume und Sonnenhut. So konnten an diesem Nachmittag 260 kleine Kräutersträuße gebunden werden, die am Dienstag, 13.08.2018, im Gottesdienst geweiht und verteilt wurden. Nach getaner Arbeit versammelten sich die Frauen der kfd Gruppen um einen Tisch zum gemütlichen Kaffeetrinken, dabei gab es einige Hinweise zur Geschichte und Tradition dieses Brauchs. So erzählt die Legende, dass am dritten Tage nach dem Begräbnis Mariens die Apostel ihr Grab besuchten. Dort schlug ihnen eine Woge köstlichen Wohlgeruchs entgegen. Das Grab war verlassen, dafür aber angefüllt mit Rosen und Lilien, rings aber um die Grabstätte sprossten und blühten all die bescheidenen Heilkräuter, die die Gottesmutter in ihrem Leben geliebt hatte. Seitdem werden zum Tage der Himmelfahrt Mariens in der Kirche die Kräuter geweiht.

 

Neujahrsgruß des kfd Diözesanleitungsteams und aller Referentinnen und Mitarbeiterinnen