Lied des Monats Januar

 

Nach dem Ende der Weihnachtszeit wird das Lied „Behutsam leise nimmst du fort“ eingeführt. Es wird in allen Gottesdiensten unserer Gemeinde im Januar gesungen.

Eine Hörprobe finden sie im Internet unter: www.katholisch.de/video/15169-gotteslobvideo-gl-82-behutsam-leise-nimmst-du-fort

 

Besprechung (Interpretation) von „Behutsam leise nimmst du fort“ vom Textautor Raymund Weber (aus www.kklangenfeld.de/fuer_sie/gotteslob/lied_des_monats/februar_2014):

 

Das Lied ist ein gesungenes Morgengebet, in dem wir Gott für den neuen Lebens-tag danken und um seinen Segen für diesen Tag bitten.

Es beginnt mit leisen Tönen, wie die Dämmerung unmerklich, aber stetig mehr aus der Dunkelheit der Nacht das Licht des neuen Tages aufscheinen lässt. Und das wird nicht als ein bloßes Naturereignis beschrieben, sondern als schaffendes Wirken Gottes. Jeder Morgen ist, von gläubigen Menschen gedeutet, ein neuer Schöpfungsmorgen. Wie Gott am Anfang aus dem Nichts durch sein wirk-mächtiges Wort „Es werde“ die Welt erschuf, so schafft er jeden Morgen neu aus der Stille und dem Stillstand der Nacht das bunte pulsierende Leben des neuen Tages.

Die Gebetshaltung ist zunächst das Danken. Ich verdanke meine Leben nicht mir selbst. Ich kann keinen einzigen Tag meines Lebens selber machen. Jeder neue Tag ist ein Geschenk Gottes. Und dann wird in den Strophen durchgespielt, was Gott uns alles Gutes schenken will, was nach seinem Willen werden soll: Licht und Glück, Kraft und Trost in vielen Facetten und für viele Menschen.

In dem „Es werde“ schwingt aber auch schon die Bitte mit, die am Schluss jeder Strophe ausdrücklich wird: Es möge an diesem Tag werden, entstehen, da sein, sich entfalten, was er uns zugedacht hat. Es ist wie eine inständige Bitte, Gott möge das einhalten, was er versprochen hat. Dass Licht wird, auch wenn wir es manchmal verdunkeln, dass Glück und Trost wird, auch wenn wir seine Pläne manchmal durchkreuzen. Darum steht am Ende jeder Strophe die Bitte, Gott möge seinen Segen dazu geben, dass nicht unser, sondern sein Wille geschieht und das Leben für Menschen in allen Ländern der Erde lebenswert ist.

Musikalisch wird diese Bitte unterstützt durch die Triole auf „Menschen in“ (jedem Land) und die Synkopen auf „segnende“ (Hand). Damit gibt es am Schluss des Liedes wie eine Klammer eine musikalisch-rhythmische Entsprechung zu den entscheidenden Worten des Anfangs: (Es) „werde, es“ (werde). Zu Beginn der Strophen wird dann das Aufsteigen des Lichtes, das Werden und Entstehen von Kraft, Glück, Trost in drei aufsteigenden Linien der Melodie verdeutlicht.

 

Chöre St. Laurentius

Die Proben der Chöre beginnen im Saal im Pfarrheim an der Marienkirche zu anderen Zeiten als bisher angekündigt:

Der Kinderchor St. Laurentius probtam 5. Februar 2019. Um 15:30 Uhr beginnt die Probe des Vorchores (1. und 2. Schuljahr), anschließend probt ab 16:15 Uhr der Kinderchor (ab 3. Schuljahr).

Ebenfalls am Dienstag, 5. Februar probt ab 17:30 Uhr der Knabenchor St. Laurentius.

Die Probe des Mädchenchores St. Laurentius (ab dem 5. Schuljahr) ist am 6. Februar von 17:15 Uhr bis 18:15 Uhr terminiert.

Auch der Kirchenchor St. Laurentius probt am Mittwoch, 6. Februar. Seine Probe beginnt um 20 Uhr.

Interessierte, die sich einem der genannten Chöre anschließen wollen, sind zur angegebenen Zeit herzlich willkommen.

Rückblick

Multiple Voice - ein Chorkonzert unter Mitwirkung der Schola Gregoriana

Die Schola Gregoriana St. Laurentius hat beim 23. Benefizkonzert „Zukunft für Kinder“ mitgewirkt, das der Lions Club Münster am 18. November um 17 Uhr in der Überwasserkirche in Münster veranstaltete. Weitere Mitwirkende waren die „Capella Vocale Münster“ unter Leitung von Daniel Lembeck und die „Frauenschola der Kirchenmusikschule Münster“ unter Leitung von Kantor Bernhard Ratermann. Zur Aufführung kamen Chorwerke, die ihre Wurzeln im gregorianischen Choral haben. Diese „Wurzeln“ wurden von der Schola gregoriana St. Laurentius und der Frauenschola gesungen. Die Zuhörer in der voll besetzten Überwasserkirche erlebten ein anspruchsvolles Konzert. Der lang anhaltende Applaus bestätigte den Einsatz der beiden Chorleiter und der Sängerinnen und Sänger.  

Über den nachfolgenden Link kommen Sie zum Artikel über das Konzert in den Westfälischen Nachrichten:

https://www.wn.de/Muenster/3556474-Benefizkonzert-in-Ueberwasser-Tosender-Beifall-fuer-starke-Stimmen

Großartiges Klangerlebnis - Konzert der Marienkantorei

Auch wenn die musikalischen Großereignisse bereits am vergangenen Samstag und Sonntag stattgefunden hatten, so stehen die Akteure immer noch unter dem starken Eindruck des Erlebten. Die WN hatten bereits mehrfach im Vorfeld auf die Rutter-Konzerte hingewiesen, die in der Marienkirche in Warendorf zur Aufführung gelangten. Unter der künstlerischen Gesamtleitung von Holger Blüder hatten sich insgesamt etwa 50 Instrumentalmusiker des Großen Sinfonieorchesters der Schule für Musik im Kreis Warendorf sowie 23 Sängerinnen vom Mädchenchor Marienfeld und 67 Sängerinnen und Sänger von der Marienkantorei Warendorf zusammengetan, um geistliche Musik des englischen zeitgenössischen Komponisten John Rutter zur Aufführung zu bringen. Diese Kooperation hatte es bislang noch nie gegeben; alle Beteiligten betraten voller Erwartung und Vorfreude Neuland. Die Proben zu den Konzerten nahmen etwa ein halbes Jahr in Anspruch. Dankenswerterweise wurde das Projekt finanziell großzügig von der Kulturstiftung der Sparkasse Warendorf unterstützt.

Am Samstagabend nahmen 230 Besucher in den Bänken der Marienkirche Platz, am Sonntagabend war die Kirche mit über 450 erwartungsfrohen Besuchern brechend voll. In der ersten Konzerthälfte konnten sich sowohl das Sinfonieorchester als auch die beiden Chöre einzeln mit Rutter-Werken präsentieren. In der zweiten Hälfte wurde deutlich, welch gewaltige Klangfülle ein derartig großes Ensemble zu erreichen in der Lage ist. Claudia Lawong brillierte als Sopran-Solistin, Axel Wolloschek konnte als Bariton wieder überzeugen. Knisternde Spannung, absolute Ruhe bei den Zuhörern, Varianz in den Tempi, Abwechslung in der Lautstärke – ein seltenes Beispiel für große und anspruchsvolle, nie seicht daherkommende Musik. Holger Blüder verstand es ausgezeichnet, die Akzente zu setzen, den Überblick zu behalten und durch klares und unmissverständliches Dirigat Hilfen zu geben. So gelang es nicht nur, das Publikum mit wunderbarer Musik zu begeistern, sondern auch, die Zuhörer an großen und unterschiedlichen Emotionen teilhaben zu lassen und ihnen überzeugend die der Musik zugrunde liegenden Texte und Glaubensaussagen zu vermitteln.  

Beim abschließenden Lied „The Lord bless you and keep you“ wurden die Anwesenden unter den Segen Gottes gestellt. Dazu bildeten die Sängerinnen und Sänger einen großen, den gesamten Kirchenraum ausfüllenden Kreis und positionierten sich „schützend“ um die Konzertbesucher. Viele Zuhörerinnen und Zuhörer waren von der Symbolik und der Musik tief ergriffen. Dementsprechend äußerten sich viele Menschen beim Verlassen der Marienkirche voller Dankbarkeit: „Ich war sehr berührt“, „Ich konnte stellenweise die Tränen nicht zurückhalten“, „danke für das Musikerlebnis“, „Ich würde nun am liebsten selber in einem Chor mitsingen!“ Wen wundert es, dass es neben der wunderbaren Musik auch diese positive und dankbare Resonanz der Konzertbesucher war, die die Akteure beglückte.

Dr. Ulrich Reul

Bilder: Birgit Edelhoff

Pressearchiv der Kirchenmusik

Zum 2. Adventssonntag hatte der Chor „Kreuz & Quer“ unter der Leitung von Elke Blienert zu einem abwechslungsreichen Adventskonzert in die Kirche St....

Weiterlesen

Am Samstag, den 29.09.2018 veranstaltete der Chor Kreuz & Quer für seine Mitglieder einen eintägigen internen Gospelworkshop im Pfarrheim St. Marien,...

Weiterlesen

Warendorf - „Unser Anliegen war es, unsere Kräfte zu bündeln. Das haben wir jetzt geschafft. Wir freuen uns auf unser erstes gemeinsames Projekt“,...

Weiterlesen

Mit einem Flashmob auf dem Marktplatz begann am Freitag, 21.9.2018, das „Singalong“ der Chöre von St. Laurentius! Mit dem Kanon „Pace e bene, Frieden...

Weiterlesen

Warendorf - Mit Spannung und großer Vorfreude probt die Marienkantorei auf ein Novum im November hin: unter der Gesamtleitung von Holger Blüder wird...

Weiterlesen

Warendorf - Der Kirchenchor St. Laurentius lädt zu einem Chor- und Orgelkonzert ein. Auf dem Programm stehen neben „Mit Fried und Freud ich fahr...

Weiterlesen