Die kirchenmusikalischen Höhepunkte der nächsten Zeit...

Gospel- und Spiritualkonzert mit dem World Champion „Rejoice“

Am 3. Oktober 2019 – veranstaltet von „Kreuz & Quer“

Alle Musikinteressierten in Warendorf und Umgebung können sich auf ein besonderes Musik-Highlight am  Tag der Deutschen Einheit freuen. Dem Warendorfer Chor „Kreuz & Quer“ ist es gelungen, den mehrfach international preisgekrönten Gospelchor REJOICE aus Langenberg für ein Konzert am 3.10.2019 um 17 Uhr in der Marienkirche in Warendorf zu gewinnen. Kreuz & Quer wird im Vorprogramm auftreten und auch einzelne Stücke gemeinsam mit Rejoice singen.

Der Gospelchor REJOICE wurde 1996 mit 80 aktiven Chormitgliedern gegründet. Seit dem Jahr 2008 konnte der Chor wiederholt Medaillenränge bei den Word Choir Games, den Olympischen Spielen der Chormusik, belegen. So wurde 2008 in Graz (Österreich) die Silbermedaille in der Kategorie Gospel/Spiritual gewonnen. 2012 ersang sich der Chor im Mutterland des Gospel in Cincinnati (USA) zwei Silbermedaillen in den Kategorien Spiritual und Gospel. 2014 in Riga (Lettland) war REJOICE auf dem bis dato größten Chöre-Wettbewerb aller Zeiten (470 Chöre und 27.000 Sängerinnen und Sänger) erneut mit Silber in Spiritual erfolgreich. Bei den letzten Word Choir Games 2018 in Südafrika errang REJOICE erneut eine Silbermedaille in der Kategorie Gospel und sogar eine Goldmedaille in der Kategorie Spiritual.

Die Fernsehsender ARTE, NDR und WDR haben mehrfach unterschiedliche Dokumentationsfilme über diesen national wie international aktiven und erfolgreichen Chor gesendet.

Roland Orthaus, Chorleiter von REJOICE und gefragter Workshop-Leiter und Vocal-Coach hatte in den vergangenen Jahren, begleitet von der Solistin Melanie Funke aus REJOICE und dem auch im Konzert am 3. Oktober mitwirkenden Pianisten Jerry Lu, zwei mitreißende Gospelworkshops mit den Sängerinnen und Sängern von Kreuz & Quer geleitet. Im  Rahmen des letzten Workshops im September 2018 reifte die Idee, den mit dem Spirit des Gospel von REJOICE verbundenen Musikgenuss für ein breites Warendorfer Publikum erlebbar zu machen. Mit viel Engagement und Zeitaufwand begannen unter der Federführung des Vorsitzenden von Kreuz & Quer Berthold Lui sowie des Chormitglieds Markus Austerhoff bereits im Herbst 2018 die organisatorischen Vorbereitungen von Kreuz & Quer für ein Konzert mit Rejoice in Warendorf.

Das Gospel- und Spiritualkonzert am 3.10.2019 in Warendorf steht unter dem Motto „There is a Sound – Auf dem Weg zu den World Choir Games“ und ist das einzige große Konzert von REJOICE im Jahr 2019. Es bildet für den Gospelchor die Auftaktveranstaltung für eine im ersten Halbjahr 2020 fortgesetzte Konzertreihe und dient zur Vorbereitung auf die nächsten World Choir Games, die im Sommer 2020 in Flandern (Belgien) ausgetragen werden, für die REJOICE bereits für die höchste Stufe der Wettbewerbe – die Campions Competition qualifiziert ist. Beim Konzert am 3.10.2019 wird der Chor von seinen Stamm-Bandmusikern Jerry Lu, Köln (Piano), Caris Hermes, Essen (E-Bass), Niklas Walter, Essen (Drums) und Peter Becker, Kassel (Hammond-Orgel) sowie durch den außergewöhnlichen international erfahrenen Saxophonisten Philip Lütz aus Dortmund begleitet.

Die Gesamtleitung für dieses Konzert liegt in den Händen von Roland Orthaus.

Durch aktive und erfolgreiche Sponsorensuche hat Kreuz & Quer als Veranstalter dieses Konzerts  zahlreiche Sponsoren gewinnen können. Somit freut sich der Chor, dieses außergewöhnliche Konzerterlebnis zu einem ausgesprochen günstigen Eintrittspreis anbieten zu können.

Karten können ab Mitte August im Vorverkauf in Warendorf bei der Buchhandlung Ebbeke, Freckenhorster Str. 44, und beim Musikhaus Hoffmann, Splieterstr. 35, zum Preis von 13,00 EUR  (ermäßigt 8,00 EUR für Kinder, SchülerInnen und Studierende) erworben werden. Etwaige Restkarten an der Abendkasse kosten 16,00 EUR (ermäßigt 8,00 EUR).

Archiv

Seicento Vocale mit Monteverdis "Marienvesper" in St. Laurentius

Das Ensemble „Seicento vocale“ unter Leitung von Alexander Toepper gestaltete am Sonntag, dem 12. Mai 2019 ein Konzert in der Laurentiuskirche. Es hatte mit der Marienvesper von Claudio Monteverdi einen echten Meilenstein der Musikgeschichte im Gepäck.

Seicento vocale ist ein junges, professionelles Vokalensemble, das überwiegend aus Studierenden und Absolventen der Hochschule für Musik Detmold sowie weiteren Sängerinnen und Sängern aus ganz Deutschland besteht. Seicento, 600, steht als Kurzform für "mille seicento" und somit für die Kultur des 17. Jahrhunderts, die Grundlage für Programmkonzepte darstellt. Nach dem Programm "Friedensrufe" aus dem vergangenen Jahr mit Werken des 20. Jahrhunderts kehrt das Ensemble nun mit der berühmten Marienvesper zum Kernrepertoire zurück.

Das Projekt ist gleichzeitig die erste Kooperation mit dem ebenfalls jungen „Orpheus consort“. Es hat sich im Herbst 2018 formiert, um sich in flexibler Besetzung der Vokal- und Instrumentalmusik der Renaissance und des Frühbarock zu widmen. Die Musiker beschäftigen sich dabei in historisch informierter Aufführungspraxis mit den Werken und erreichen durch farbenreiche Instrumentationen (ganz im Sinne des „Broken Consort“) immer neue, einzigartige Blickwinkel auf bereits Bekanntes. Zusätzlich interpretieren sie auch zeitgenössische Musik auf historischem Instrumentarium um diese in einen neuen Kontext zu stellen.

Diese Kooperation ermöglicht eine farbenreiche Instrumentierung des Meisterwerks, gepaart mit einem Chorklang, bei dem alle Sängerinnen und Sänger auch gleichzeitig Solisten sind.

 

Multiple Voice - ein Chorkonzert unter Mitwirkung der Schola Gregoriana

Die Schola Gregoriana St. Laurentius hat beim 23. Benefizkonzert „Zukunft für Kinder“ mitgewirkt, das der Lions Club Münster am 18. November um 17 Uhr in der Überwasserkirche in Münster veranstaltete. Weitere Mitwirkende waren die „Capella Vocale Münster“ unter Leitung von Daniel Lembeck und die „Frauenschola der Kirchenmusikschule Münster“ unter Leitung von Kantor Bernhard Ratermann. Zur Aufführung kamen Chorwerke, die ihre Wurzeln im gregorianischen Choral haben. Diese „Wurzeln“ wurden von der Schola gregoriana St. Laurentius und der Frauenschola gesungen. Die Zuhörer in der voll besetzten Überwasserkirche erlebten ein anspruchsvolles Konzert. Der lang anhaltende Applaus bestätigte den Einsatz der beiden Chorleiter und der Sängerinnen und Sänger.  

Über den nachfolgenden Link kommen Sie zum Artikel über das Konzert in den Westfälischen Nachrichten:

https://www.wn.de/Muenster/3556474-Benefizkonzert-in-Ueberwasser-Tosender-Beifall-fuer-starke-Stimmen

Großartiges Klangerlebnis - Konzert der Marienkantorei

Auch wenn die musikalischen Großereignisse bereits am vergangenen Samstag und Sonntag stattgefunden hatten, so stehen die Akteure immer noch unter dem starken Eindruck des Erlebten. Die WN hatten bereits mehrfach im Vorfeld auf die Rutter-Konzerte hingewiesen, die in der Marienkirche in Warendorf zur Aufführung gelangten. Unter der künstlerischen Gesamtleitung von Holger Blüder hatten sich insgesamt etwa 50 Instrumentalmusiker des Großen Sinfonieorchesters der Schule für Musik im Kreis Warendorf sowie 23 Sängerinnen vom Mädchenchor Marienfeld und 67 Sängerinnen und Sänger von der Marienkantorei Warendorf zusammengetan, um geistliche Musik des englischen zeitgenössischen Komponisten John Rutter zur Aufführung zu bringen. Diese Kooperation hatte es bislang noch nie gegeben; alle Beteiligten betraten voller Erwartung und Vorfreude Neuland. Die Proben zu den Konzerten nahmen etwa ein halbes Jahr in Anspruch. Dankenswerterweise wurde das Projekt finanziell großzügig von der Kulturstiftung der Sparkasse Warendorf unterstützt.

Am Samstagabend nahmen 230 Besucher in den Bänken der Marienkirche Platz, am Sonntagabend war die Kirche mit über 450 erwartungsfrohen Besuchern brechend voll. In der ersten Konzerthälfte konnten sich sowohl das Sinfonieorchester als auch die beiden Chöre einzeln mit Rutter-Werken präsentieren. In der zweiten Hälfte wurde deutlich, welch gewaltige Klangfülle ein derartig großes Ensemble zu erreichen in der Lage ist. Claudia Lawong brillierte als Sopran-Solistin, Axel Wolloschek konnte als Bariton wieder überzeugen. Knisternde Spannung, absolute Ruhe bei den Zuhörern, Varianz in den Tempi, Abwechslung in der Lautstärke – ein seltenes Beispiel für große und anspruchsvolle, nie seicht daherkommende Musik. Holger Blüder verstand es ausgezeichnet, die Akzente zu setzen, den Überblick zu behalten und durch klares und unmissverständliches Dirigat Hilfen zu geben. So gelang es nicht nur, das Publikum mit wunderbarer Musik zu begeistern, sondern auch, die Zuhörer an großen und unterschiedlichen Emotionen teilhaben zu lassen und ihnen überzeugend die der Musik zugrunde liegenden Texte und Glaubensaussagen zu vermitteln.  

Beim abschließenden Lied „The Lord bless you and keep you“ wurden die Anwesenden unter den Segen Gottes gestellt. Dazu bildeten die Sängerinnen und Sänger einen großen, den gesamten Kirchenraum ausfüllenden Kreis und positionierten sich „schützend“ um die Konzertbesucher. Viele Zuhörerinnen und Zuhörer waren von der Symbolik und der Musik tief ergriffen. Dementsprechend äußerten sich viele Menschen beim Verlassen der Marienkirche voller Dankbarkeit: „Ich war sehr berührt“, „Ich konnte stellenweise die Tränen nicht zurückhalten“, „danke für das Musikerlebnis“, „Ich würde nun am liebsten selber in einem Chor mitsingen!“ Wen wundert es, dass es neben der wunderbaren Musik auch diese positive und dankbare Resonanz der Konzertbesucher war, die die Akteure beglückte.

Dr. Ulrich Reul

Bilder: Birgit Edelhoff

Pressearchiv der Kirchenmusik

Aus Anlass des Konzertes „Laudate Dominum“, das am Sonntag, den 13. Oktober um 18:00 Uhr in der Marienkirche geboten wird, geben wir hier ein...

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