Aktuelles aus der Kirchenmusik

Kirchenchor St. Laurentius

Der Kirchenchor St. Laurentius studiert im Probenabschnitt bis Allerseelen die Hymne „Hör mein Bitten“ von Felix Mendelssohn Bartholdy neu ein. Die Hymne wird im Gottesdienst für die Verstorbenen der Gemeinde am 2. November gesungen.

 

Voranzeige

Internationaler Weltfriedenstag

Am 21. September wird der internationale Weltfriedenstag begangen. Die Erwachsenenchöre der katholischen Kirchengemeinde St. Laurentius laden um 18 Uhr zum SING ALONG in die Pfarrkirche St. Laurentius ein. Gesungen werden mit den Teilnehmern Lieder und Chorsätze, die das Katholikentagsmotto „Suche Frieden“ aufnehmen.

 

 

Lied des Monats September

In der Mitte der Nacht (Gotteslob 827)

 

„‚In der Mitte der Nacht‘ ist ein modernes Kirchenlied. Der Text stammt von Sybille Fritsch, die Melodie schrieb Fritz Baltruweit … Das Lied spricht von Hoffnung und Trost, auch in dunklen Zeiten. Eine Analyse des Liedes ‚In der Mitte der Nacht‘ stützt sich auf verschiedene Aspekte, die schließlich miteinander verbunden werden können: Form, Melodie, Text und Wort-Ton-Bezug.

 

Form des Liedes

‚In der Mitte der Nacht‘ ist als zweiteiliges Lied aufgebaut, jeweils aus Refrain und Strophen bestehend. Der Refrain umfasst zwei achttaktige Perioden, die Strophe ist ebenfalls acht Takte lang…

 

Text - Metaphern von Nacht und Licht

Das Lied besteht aus drei kurzen Strophen, deren Refrain sowohl Einleitung als auch Bekräftigung der vorherigen Worte darstellt. Die Worte des Refrains bestehen vorrangig aus Metaphern. Die ‚Mitte der Nacht‘ ist ein Symbol für die größtmögliche Dunkelheit, die wiederum Assoziationen von Angst, Hoffnungslosigkeit und Trauer hervorrufen kann. Der ‚Anfang eines neuen Tags‘, der in der Mitte der Nacht liegt, steht dagegen für einen Neubeginn, für Trost, Hoffnung, Wärme und Licht.

 Die Strophen sind inhaltlich als Steigerung aufgebaut. In der ersten Strophe heißt es ‚Ich will Licht sehn‘, in der zweiten bereits ‚Ich will Licht sein‘. Licht zu sehen, bedeutet Hoffnung und Mut zu schöpfen, Licht zu sein, bedeutet, es auch an andere weiterzugeben, was ein noch viel stärkeres Bild ist. Die dritte Strophe schließlich sagt ‚Lasst uns Licht sehn!‘ und ruft auf diese Weise zur Gemeinschaft und zum gemeinsamen Gottvertrauen auf, das die ewige Nacht durchbrechen kann.

Eine zweite Steigerung in den Strophen, die alle nach dem gleichen Satzmuster aufgebaut sind, ergibt sich in den Worten, die vom Wunsch nach Handlung sprechen. In der ersten Strophe heißt es ‚die richtigen Wege finden in der Einsamkeit‘, in der zweiten bereits ‚die richtigen Worte finden, die die Liebe weckt‘. Das Wort ‚Liebe" ruft wesentlich stärkere und auch positivere Assoziationen vor als das Wort ‚Einsamkeit‘. Diese Vorstellung wird in der dritten Strophe bestätigt, in der es heißt ‚auf unsern Wegen gehen, wo kein Unheil droht‘, denn hier wird abermals der Fokus auf die Gemeinschaft gelegt, die für den Glauben so wichtig ist.

 

Mitten in der Gemeinde - Melodie und Wort-Ton-Bezug

 

Der Rhythmus des Liedes orientiert sich weitestgehend am normalen Sprechrhythmus. Es handelt sich in erster Linie um Viertel- und Achtelnoten, sodass die Melodie einfach nachzusingen ist und leicht ins Ohr geht. Dass die Melodie teilweise versucht, den Text zu veranschaulichen, fällt z.B. in der zweiten Zeile auf. Bei den Worten ‚in ihrer dunklen Erde‘, genauer gesagt bei dem Wort ‚dunklen‘, ist die Melodie auf ihrem Tiefpunkt angelangt, während sie sofort danach bei den Worten ‚blüht die Hoffnung‘ ihren Spitzenton erreicht. In der ersten Strophe tritt nach dem Wort ‚Einsamkeit‘ eine längere Pause ein, die den Melodiefluss unterbricht, so als wollte sie die Einsamkeit und Leere bildlich und akustisch umsetzen….“

 

Der vollständige Artikel findet sich www.helpster.de/in-der-mitte-der-nacht-liedanalyse_193891

Die kirchenmusikalischen Höhepunkte der nächsten Zeit...

Projektchor zu Allerheiligen

Nachdem viele Sänger und Sängerinnen beim letzten Mal Freude daran hatten, bietet der Kirchenchor St. Josef ein neues Mitsing-Projekt an.

In der Festmesse zu Allerheiligen am 01.11.2018 um 11:15 Uhr in der Josefkirche singt der Chor das lateinische Ordinarium „Mainzer Messe“ von Thomas Gabriel (Text: Raymund Weber) für 3-stimmigen Chor. Ein Bläserensemble setzt rhythmische Akzente und ein E-Piano ergänzt das harmonische Gefüge aus eingängigen Melodien. Thomas Gabriel ist einer der populärsten zeitgenössischen Komponisten unserer Zeit. Im gelingt die Verknüpfung der Glaubensaussage mit schwungvoller moderner Musik.

Jeder, der gerne einmal den Chorgesang ausprobieren oder sich nur für eine begrenzte Zeit damit beschäftigen möchte, ist herzlich eingeladen, mitzumachen. Geprobt wird immer montags von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr im Pfarrheim St. Josef, Holtrupstr. 2, Warendorf. Wer mitsingen möchte, kann sich gerne bei Claudia Lawong, Telefon 02582-9968075, E-Mail claudialawong[at]web.de melden oder kommt einfach zur ersten Probe. Probenbeginn für dieses Chorprojekt ist am Montag, 3. September.

Nächstes Choralamt mit der Schola Gregoriana St. Laurentius

>> Das nächste Choralamt ist am Sonntag, 11. November um 9 Uhr.

Pressearchiv der Kirchenmusik

Keine Nachrichten verfügbar.